Leben im Kloster |
||
|
Der heilige Benedikt bezeichnet das Kloster als "Schule für den Dienst des Herrn" . Diese Schule, die am Anfang oft rau und hart sein kann, soll uns zur Weite des Herzens und zur Gottesliebe führen (Vgl. Regel, Prolog). Unser Leben ist geprägt von zwei Polen; einerseits sind das Gemeinschaftsleben und die schwesterliche Liebe bedeutsam, andererseits die Einsamkeit, die für Gott empfänglich machen will. Wir Cistercienserinnen von Lichtenthal leben in der Begegnung miteinander, mit Besuchern und Gästen, mit Schülerinnen und Schülern, mit Angestellten und Kollegen. Der Alltag unserer Gemeinschaft spielt sich weitgehend im Inneren des Klosters, der Klausur, ab. Die Klausur dient nicht dazu, uns von der Außenwelt abzutrennen, sie bereitet uns vielmehr den Raum der Stille, der Sammlung und die Atmosphäre des Gebetes. Sie hilft uns, zu uns selbst zu kommen und den Menschen im Gebet nahe zu sein. Das Schweigen hilft, in der Stille zu bleiben. Die Schlichtheit eines einfachen Lebensstils hält den Blick auf Gott frei. Mitten im Alltag mit seinen immer gleichen Aufgaben und Pflichten, mitten im Umgang mit den Mitschwestern bewährt sich die Liebe zu Christus. Gebet, geistliche Lesung und Arbeit bestimmen den klösterlichen Tagesrhythmus nach der Benediktsregel. Dabei steht die Liebe immer im Mittelpunkt, zuerst die Liebe zu Christus, "dem nichts vorgezogen werden" darf (Regel Kap. 4,21 und Kap. 72) und ebenso die Liebe zueinander. |
![]()
|
||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Weitere Informationen zum Thema: Leben im Kloster |
Home Spiritualiät Leben im Kloster Geschichte Angebote Gottesdienste Konzerte Plan der Site Kontakt Impressum Haftungsausschluss für die gesamte Homepage |
||