Die Fürstenkapelle |
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Das Kloster Lichtenthal verdankt seinen Fortbestand in der Zeit der Säkularisation als einziges badisches Kloster dem Umstand, dass in der "Fürstenkapelle" die Mitglieder des badischen Hauses zwischen 1288 und 1424 ihre Ruhestätte fanden. |
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1288 unterzeichnete Markgraf Rudolf I., Sohn der Stifterin Irmengard und Vater der damaligen Äbtissin Adelheid von Baden, die Schenkungsurkunde, die die wirtschaftliche Grundlage seiner Stiftung, der Fürstenkapelle, bestätigte. In dieser Kapelle sollten die Angehörigen der markgräflichen Familie bestattet werden. In der eigentlichen Klosterkirche durften den Ordensstatuten nach nur die Gräber der Stifter sein. Die Fürstenkapelle erfuhr im Laufe der Jahrhunderte vielfältige Renovationen und Umgestaltungen. Ihre heutige Gestalt erhielt sie bei der Rekonstruktion unter Großherzog Leopold von Baden um 1830. Am Fest der heiligen Joachim und Anna, denen die Kapelle geweiht ist, feiert der Konvent dort den Gottesdienst. Vor allem aber am Hausfest der Schlüsselmuttergottes, dem Fest Unserer Lieben Frau von Lichtenthal, am 31. Mai, versammeln sich die Schwestern mit vielen Menschen aus der Umgebung, um vor dem Gnadenbild zu beten. |
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Im Rahmen einer Führung kann man die Fürstenkapelle mit ihren Kunstwerken besichtigen. |