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CHORALTAGUNG singen – hören – feiern

11. Juni, 17:00 - 14. Juni, 13:30

Der Gregorianische Choral ist eine der ältesten uns überlieferten Formen gesungener Meditation. Anfänge, Wandel und Blütezeit des Gregorianischen Chorals, der als unzertrennbare Einheit von Liturgie, Sprache und Musik verstanden werden kann, liegen im Zeitraum von 800 bis 1200. Ganz am Wort der Hl. Schrift orientiert, kann der Choral als Klangrede aufgefasst werden, die sich ganz auf das Heilige Wort einlässt und so auch zur ganzheitlichen Heil[ig]ung beizutragen vermag. Zu seiner besonderen Eigenart gehören sein von den subtilen Wortbewegungen ausgehender frei fließender Rhythmus, seine einstimmige Anlage und seine spezifische Modalität. Die Überlieferung der Gesänge erfolgt zunächst mündlich, „par-coeur“, dann im 8./9. Jhd. in Handschriften mit sog. Neumen,  die den Melodieverlauf ohne Tonhöhen aber mit wertvollen Hinweisen zu einer Ausführung geben, die zur Vertiefung und Bereicherung der liturgischen, sprachlichen und musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten führt.
Das Seminar bietet die Gelegenheit, auf ausgewählte Gesänge des Gregorianischen Chorals sich hörend und singend, betrachtend und übend tiefer einzulassen, die erarbeiteten Gesänge in einen Gottesdienst einzubringen, Hinweise und Hilfestellungen zum guten und heilsamen Gebrauch des Instrumentes Stimme zu bekommen, Hörhilfen zum bewussten Umgang mit dem Gregorianischen Choral zu erhalten und
Interessantes zu seiner 1500-jährigen Geschichte und zu seinen Grundlagen zu erfahren.

Leitung: 
Frater Gregor Baumhof OSB, Haus für Gregorianik, München
Dietmar Kuhn (Assistenz)

Kursgebühr: 90,- € (75,- € für Mitglieder des Hauses für Gregorianik)
Unterkunft/Verpflegung: ab 185,- €
Verpflegungspauschale ohne Unterkunft: 84,- €

 Choraltagung (PDF, 817,0 KB)

Details

Beginn:
11. Juni, 17:00 Uhr
Ende:
14. Juni, 13:30 Uhr
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Gästehaus