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Mittwoch im Kloster – Angst und Urvertrauen

7. Oktober, 19:30 - 21:00

Angst und Urvertrauen in der sinnzentrierten Psychotherapie und der Theologie

* Frank Albrecht, Logotherapeut, Psychotherapeut HeilprG.

** P. Markus Emmanuel Fischer, OP

*** Der Beitrag zu „Angst und Urvertrauen“ behandelt das Thema aus Sicht der Sinnzentrierten Psychotherapie nach dem Wiener Psychiater Viktor E. Frankl und der Theologie.

Das Leben hat einen Sinn und behält es unter allen Umständen, auch im Leiden.

Wenn wir nicht länger in der Lage sind, eine Situation zu ändern, sind wir gefordert, uns selbst zu ändern.

Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel.

Für gewöhnlich sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit; was er übersieht sind die vollen Scheunen der Vergangenheit. Im Vergangensein ist nämlich nichts unwiederbringlich verloren, vielmehr alles unverlierbar geborgen.

Der Mensch kann tatsächlich stärker sein als seine Angst. Man muss seine Ängste überwinden lernen, darf sich ihnen nicht hilflos ausliefern.

Äußere Krisen bedeuten die große Chance, sich zu besinnen.

Leiden ist zur Sinnerfüllung nicht notwendig. Aber Sinn ist auch trotz und gerade durch Leiden möglich.
Das Wissen um eine Lebensaufgabe hat einen eminent psychotherapeutischen und psychohygienischen Wert.

Ich muss mir nicht alles von mir selber gefallen lassen.

Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch – entsprechend der Einzigartigkeit jeder Person – sondern von Stunde zu Stunde, gemäß der Einmaligkeit jeder Situation.

Nach dem Vortrag können Fragen gestellt werden.

Pater MARKUS EMMANUEL FISCHER OP ist Prior der Dominikaner in Freiburg.

FRANK ALBRECHT ist Logotherapeut (sinnzentrierte Psychotherapie nach Viktor E. Frankl). Er arbeitet in seiner Praxis im Kloster-Lichtenthal und ist Schauspieler. Im Kloster- Lichtenthal gibt er Kurse im Bereich Psychotherapie und Spiritualität.

Details

Datum:
7. Oktober
Zeit:
19:30 - 21:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Alte Mühle